Solaranlagen-Reinigung

Wir reinigen Ihre gecrackte Solaranlage – Effektiv und langfristig

Cracken steht fürs Bersten, Brechen, Aufknacken.

 

Was steckt hinter diesem sogenannten "Cracken"

und wie erkennt man es?

Die vom Hersteller in die Anlage gefüllte Flüssigkeit ist zunächst klar und herstellerbedingt meist eingefärbt.

 

Mit der Zeit zersetzt und verändert sich die Flüssigkeit in der Anlage. Der Farbstoff kocht aus, sie wird gelblich bis hin zu tief schwarz.


Das bedeutet: Die Solaranlage ist sie gecrackt.


Die Effizienz von thermischen Solaranlagen

wird ständig erhöht.

 

Jedes mögliche Prozentpünktchen wird in Augenschein genommen und möglichst herausgekitzelt. Es wird nach den maximal erzeugbaren Temperaturen einer Solaranlage geforscht. Theoretisch kann man den verbauten Materialien wie Kupfer und Stahl einiges zumuten. Dem Wärmeträgermedium sind allerdings Grenzen gesetzt. In den meisten Fällen handelt es sich dabei um ein Gemisch aus Wasser und Glykol. Die Anforderungen an die Mischung sind sehr hoch.


Alleskönner

Ein wichtiger Grund für das Zumischen von Glykol zum Wasser ist der Schutz vor dem Einfrieren. Bis minus 25 °C sollte es das Frosten der Anlage sicher verhindern. Weniger auffällig ist aber die Tatsache, dass die Flüssigkeit bei Stagnation einer Solaranlage auch sehr hohen Temperaturen ausgesetzt wird. Zum Beispiel kann im Sommerbetrieb, bei grellem Solarwetter, der Solarspeicher im Keller bereits nach kurzer Zeit aufgeladen sein. Die Sonne bringt aber weiterhin Temperatur, doch diese kann nicht mehr abgenommen werden.

 

Diese Überhitzung durch Stagnation ist also keine Ausnahme. Begünstigt wird dieses Phänomen durch die wachsende Anzahl an Kollektoren, die dann vielleicht auch die Heizungsunterstützung im Winter übernehmen sollen. Das führt im Sommer schnell zur Überproduktion. Eine weitere Aufgabe des Glykol-Gemisches ist es einen Korrosionsschutz für die verbauten Komponenten zu bewerkstelligen. Dabei sollte die Flüssigkeit natürlich noch pumpfähig bleiben. Hier spricht man von einer ausreichend niedrigen Viskosität. Betrachtet man die einzusetzende Solarpumpe, so sollte man wegen der zu erwartenden hohen Kosten nicht gerade eine breiige Masse durch das Rohrsystem schicken. Als weiteres Detail des Aufgabenprofils sind die optimalen Wärmeeigenschaften zu nennen. Je mehr Energie ein Liter dieses Flüssigkeitsmixes aufnehmen kann, desto weniger muss umgewälzt werden. Das hält ebenfalls den Pumpaufwand in Grenzen.


Cracks durch extreme hohe Hitze

Kocht die Anlage dann doch mal hoch, werden die bereits genannten 200 °C schnell erreicht. Wenn das Gemisch sich jetzt in seine Bestandteile auflöst, nennt man das Cracken.

 

Neue Studien zeigen, dass die Temperaturen weit über 330°C liegen können.

 

Bei diesen Temperaturen verabschieden sie sich von ihrer angedachten Zusammensetzung und bilden dann neue Molekülketten, oder scheiden Kohlenstoff ab. Dies geschieht meist an den heißesten Stellen der Anlage, also im Kollektor.

 

Schlimmstenfalls verstopft dieser und wird unbrauchbar. Bei geringer Intensität der Verstopfung kann durch Spülen eine Funktion der Kollektoren wieder hergestellt werden. Aber auch dieser Aufwand macht das Schauspiel nicht gerade attraktiver. Was zur Einsparung von Energie beitragen sollte, kann dann schnell zu einem echten Kostentreiber werden.

 

Man erkennt ein gecracktes Gemisch an einer Verfärbung ins bräunliche / schwarze. Aber nicht jede geringe Verfärbung macht das Glykol unbrauchbar und sind normale Nutzungserscheinungen. Extreme Temperaturbelastungen können auch dazu führen, dass das Gemisch stechend verbrannt riecht, dann ist das Medium unbrauchbar. Auch sind teerige Abbauprodukte ein Zeichen für eine untaugliche Solarflüssigkeit. Will man der eigenen Sensorik, also Nase und Auge, nicht trauen, kann auch das Ermitteln des pH-Wertes einen Aufschluss geben über die Brauchbarkeit der Solarflüssigkeit. Der pH-Wert sollte einen gewissen Wert nicht über / wie unterschreiten. Gleichzeitg gibt es ein paar Parameter die wir im Labor messen können, welche für uns sehr relevant sind

Sichtbare Veränderung von einer Solarfüssigkeit, nachdem der Farbstoff ausgekocht ist. Das Fluid wird gelb bis hin zu schwarz.  

SCHRITT 1

Wir bitten Sie, an das Labor InoWatec durch Ihren Fachhandwerker eine Probe Ihres Fluid zu senden. Hierbei stellt das Labor den Verschmutzungsgrad fest.


SCHRITT 2

Nach dem wir nun den Verschmutzungsgrad ermittelt haben, schicken wir Ihrem Fachhandwerker einen für Sie angefertigten Reiniger zu, der Ihr Fachhandwerker ins umlaufende System füllt.


SCHRITT 3

Nach einer Umlaufzeit von 6-12 Wochen (am besten den ganzen Sommer über) kommen wir mit unserem Team und spülen auf einer speziellen Weise das vercrackte Fluid zusammen mit dem Reiniger aus. Hierfür wird in der Regel ein gesamter Tag benötigt.


SCHRITT 4

Damit Ihnen dieses Cracken nicht noch einmal passiert, füllen wir ein thermisch extrem leistungsfähiges Fluid aus dem Haus InoWatec in Ihr System. Dieses Fluid hält Temperaturenspitzen bis 420 Grad stand,

 

Gerne bieten wir Ihnen einen Wartungsvertrag hierzu an. So wird das Fluid in regelmäßigen Abständen von 2 Jahren untersucht.

 

Vercrackten Fluids und der Reinigungsvorgang

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